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  • Schwönekenquerstraße 25: 1851 - 1852
  • Dankwartsgrube 25: 1852 - 1880
  • Fischstraße 9: 1881 - 1882
  • Mengstraße 44: 1882 - 1907
  • Haus Große Alte Fähre 7: 1907 - 1954
  • Koebner-Kapelle Siems: 1956
  • Friedenskirche Innenraum: 1954
  • Friedenskirche 1954
  • Eicholz - Brandenbaumerlandstraße 1986
  • Kücknitz - Hüttenstraße 2008

Gemeindebau
Die Versammlungen fanden zunächst im Haus eines Gemeindemitglieds in der Schwönekenquerstraße 25 statt (1851-1852). Als die Gemeinde langsam, aber stetig wuchs, mietete man im Laufe der folgenden Jahrzehnte nacheinander größere Räume an, so in der Dankwartsgrube 35 (1852-1880), in der Fischstraße 7-9 (1881-1882) und in der Mengstraße 44 (1882-1907).

1907 war es schließlich möglich, das Altstadthaus Große Altefähre 7 (1907 - 1954) zu erwerben. Das Gebäude wurde zweckmäßig umgestaltet, unter anderem entstanden eine Kapelle, Gruppenräume und eine Kastellanswohnung.

Trotz verschiedener baulicher Erweiterungen im Haus Große Altefähre reichten die vorhandenen Räume jetzt nicht mehr aus. Deshalb entschloss man sich 1952, das Haus und Grundstück Roeckstraße 2 zu kaufen und dort eine Kirche mit einem modernen Gemeindehaus zu errichten. In einem 1. Bauabschnitt baute man 1953 eine Prediger- und eine Kastellanswohnung ein. Am 9.5.1954 wurde der Grundstein für die 'Friedenskirche' gelegt, und nach 5-monatiger Umbauzeit entstand aus dem denkmalgeschützten Haus und einem hinzugefügten Kapellenanbau ein schönes Gotteshaus, das am 3. Oktober 1954 eingeweiht werden konnte. Im selben Jahr (1954) verkaufte die Gemeinde das Haus in der Großen Altenfähre an die Christliche Gemeinschaft Eben-Ezer.

Im Gebiet Rangenberg-Siems entstand 1956 für die dort lebenden Gemeindeglieder eine neue Kapelle, die am 2. Dezember 1956 eingeweiht wurde und den Namen 'Köbner-Kapelle' erhielt. Bedauerlicherweise wurde das Grundstück (Travemünder Landstraße 167) und die Kapelle 1965 ein Opfer der Straßenplanung für die Autobahnauffahrt Lübeck-Siems und musste verkauft werden. Ein Ersatzgrundstück wurde nicht gefunden.

Die Gemeindearbeit in Lübeck erlebte weiteren Zuwachs als Ergebnis intensiver Missions- und Evangelisationsarbeit. Erinnert werden soll hier an die Evangelisationen 'GLAUBE 71, -72, -73 und -74'. Bei diesen gut besuchten Veranstaltungen kamen viele Menschen zum Glauben an Jesus Christus. Die Gruppenarbeit nahm zu, so dass die zwei Gruppenräume im Hause nicht mehr ausreichten. Das vorhandene Gebäude war also auch zu klein geworden, und man dachte an einen Neubau. So entschlossen sich die Verantwortlichen 1973 nach eingehenden Beratungen, den alten Kapellenanbau abzureißen und in Verbindung mit dem denkmalgeschützten Vorderhaus einen modernen Neubau zu errichten. Am 20./21. Oktober 1973 konnte dann das neue Gemeindezentrum mit 750 Sitzplätzen, 13 Gruppenräumen und einer Küche feierlich eingeweiht werden.

Im Stadtteil Eichholz lag die Stationsarbeit der Gemeinde Lübeck seit 1946 unter dem besonderer Segen des Herrn. Die kontinuierliche Sonntagsschularbeit ab 1950 fand ihre Fortsetzung 1978 -1986 mit jährlichen Zelt-Evangelisationen. Durch diese missionarischen Aktivitäten fanden viele Menschen zum Glauben, und so ergab sich hier auch bald die Notwendigkeit, einen eigenen Versammlungsraum zu schaffen. 1986 erwarb die Lübecker Gemeinde ein geeignetes bebautes Doppelgrundstück an der Brandenbaumer Landstraße, auf dem durch größere Veränderung der vorhandenen Bausubstanz die 'Paulus-Kapelle' entstand. Am 8. Juni 1986 war der Aussendungs-Gottesdienst für 70 Geschwister, die nun begannen, in ihrem Stadtteil Gemeinde zu bauen. Schon 1988 erlangte die Gemeinde Lübeck-Eichholz die Selbständigkeit innerhalb unseres Bundes. Heute hat diese Gemeinde einen hohen Anteil von Aussiedlern, besonders Russlanddeutschen, die hier ihre geistliche Heimat gefunden haben.

Im Raum Rangenberg - Kücknitz hat sich nach einer intensiven Hausgemeindearbeit und einigen erfolgreichen Zelt-Evangelisations-Veranstaltungen eine Gruppe überwiegend junger Menschen gebildet, die schon bald das Ziel hatte, eine Zweiggemeinde in Anlehnung an die Muttergemeinde zu bilden. Ein wichtiger Schritt dazu war, 1989 auf dem Gelände der Schule Roter Hahn 2 Schulpavillons anzumieten, in denen die regelmäßigen Veranstaltungen abgehalten werden konnten. Doch schon bald reichte dieses Provisorium nicht mehr aus. Deshalb beschloss der Vorstand der Friedenskirche 2006, von der Landeskirche das inzwischen nicht mehr genutzte Gebäude St. Johannes II in der Hüttenstraße in Herrenwyk anzumieten. 2008 erwarb die Friedenskirche das Grundstück. Mit großer Eigenleistung bauten die Geschwister in Kücknitz es zu einem Gemeindezentrum Zweiggemeinde Lübeck-Kücknitz um. Die Einweihung erfolgte 2009.

1992 schließt sich der Kreis von der Reformationszeit bis hin zur Gegenwart: Der Senat der Hansestadt Lübeck hat auf Antrag der Gemeinde die am Kirchengrundstück vorbeiführende Straße 'Täuferstraße' benannt und so den Täufern der Reformationszeit ein spätes Denkmal gesetzt.

Interessante Links zum Thema Roeckstraße und Sommerhaus.


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